{"id":335,"date":"2015-05-20T11:54:06","date_gmt":"2015-05-20T09:54:06","guid":{"rendered":"http:\/\/oncomatryx.com\/?p=335"},"modified":"2015-05-20T11:54:06","modified_gmt":"2015-05-20T09:54:06","slug":"uni-stuttgart-und-oncomatrix-starten-forschungskooperation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oncomatryx.com\/es\/uni-stuttgart-und-oncomatrix-starten-forschungskooperation\/","title":{"rendered":"Starten Forschungskooperation"},"content":{"rendered":"<p><em>10.12.2012 12:33<\/em><\/p>\n<h4>Uni Stuttgart und Oncomatrix starten Forschungskooperation<\/h4>\n<h5 class=\"subheader\">Andrea Mayer-Grenu <em>Abteilung Hochschulkommunikation<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/idw-online.de\/de\/institution80\">Universit\u00e4t Stuttgart<\/a><\/h5>\n<p><em>Neuer Krebsmedikamente f\u00fcr die Behandlung metastasierender Tumore<\/em><\/p>\n<p>Das spanische Biopharmazeutik-Unternehmen Oncomatrix und die Universit\u00e4t Stuttgart haben einen Forschungskooperationsvertrag abgeschlossen, um neue Immuntherapeutika mit spezifischer, tumorgerichteter Aktivit\u00e4t zu entwickeln, die minimale Nebenwirkungen auf gesundes Gewebe aufweisen sollen. Die im Baskenland ans\u00e4ssige Firma entwickelt Konzepte und neue Medikamente f\u00fcr die Therapie metastasierender Tumoren, mit Schwerpunkt auf Brust-, Blasen- und Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs. An der Universit\u00e4t Stuttgart wird die Forschungskooperation vom Institut f\u00fcr Zellbiologie und Immunologie der Universit\u00e4t Stuttgart mit seinen Abteilungen Biomedical Engineering (Prof. Roland Kontermann) und Zellbiologie (Prof. Klaus Pfizenmaier) durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit beinhaltet die gentechnische Entwicklung von hoch wirksamen Immuntherapeutika, die spezifisch die umgebenden Gewebezellen von b\u00f6sartigen Krebszellen ansteuern und dort ihre zytotoxische Wirkung entfalten. Diese nicht-tumor\u00f6sen Gewebezellen bilden das so genannte Tumorstroma. Sie f\u00f6rdern durch Botenstoffe oder Oberfl\u00e4chenmolek\u00fcle das Tumorwachstum und die Bildung von Tochtergeschw\u00fclsten. Das Tumorstroma entwickelt sich parallel mit den eigentlichen Krebszellen und kann, je nach Tumor und Stadium der Erkrankung, bis zu 90 Prozent der Tumormasse eines Karzinoms ausmachen. Mit den zu entwickelnden Immuntherapeutika soll somit indirekt das Tumorwachstum gehemmt und insbesondere die Metastasierung von Tumorzellen verhindert werden. Der Ansatz besteht darin, einen spezifischen Antik\u00f6rper mit einem toxischen Molek\u00fcl fest zu verkn\u00fcpfen \u2013 ein sogenanntes Immunkonjugat. Im ersten Schritt werden die Kooperationspartner geeignete Obefl\u00e4chenmolek\u00fcle der nicht-tumor\u00f6sen Bindegewebs- oder Tumorgef\u00e4\u00dfzellen ausw\u00e4hlen, die nur von diesen, aber nicht von Gewebezellen au\u00dferhalb des Tumorstromas gebildet werden. Die zweite Herausforderung besteht darin, einen humanen oder humanisierten Antik\u00f6rper zu produzieren, der diese Zielstrukturen auf den Zellen des Tumorstromas spezifisch erkennt und die Aufnahme des Immunkonjugats in die Zielzelle bewirkt, wo dieses seine hochzytotoxische Wirkung entfalten kann.<\/p>\n<p>Oncomatrix geht mit dem Stroma-spezifischen Immuntoxin-Konzept einen neuen Weg in der Krebstherapie mit dem letztendlichen Ziel, eine neue Generation zielgerichteter Therapeutika zu entwickeln, die f\u00fcr eine Vielzahl solider Tumore Anwendung finden kann, aber besonders bei stark metastasierenden Krebsarten vorteilhaft gegen\u00fcber Standardtherapien sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Ansprechpartner:<br \/>\nProf. Dr. Klaus Pfizenmaier, Universit\u00e4t Stuttgart, Institut f\u00fcr Zellbiologie und Immunologie,<br \/>\nTel 0711\/68566986, E-Mail: klaus.pfizenmaier (at) izi.uni-stuttgart.de<\/p>\n<p>\u00dcber Oncomatrix<br \/>\nOncomatrix, lokalisiert im Biskaia Technologiepark in Derio, Spanien, entwickelt neue Biopharmazeutika f\u00fcr die Behandlung invasiver Formen des Brust-, Pankreas- und Blasenkarzinoms. Der Schwerpunkt liegt auf dem Gebiet des Tumorstroma-Targetings und zytotoxischer Effektor-molek\u00fcle, auf dem Oncomatrix wissenschaftliche Erkenntnisse und Schutzrechte erworben hat.<br \/>\nOncomatrix hat f\u00fcr die Entwicklung dieser neuen Protein-Therapeutika strategische und operative Allianzen mit international ausgewiesenen Universit\u00e4ten, Forschungseinrichtungen und Kliniken in USA und Europa geschlossen, unter anderem mit National Jewish Health, Case Western Reserve University, Hospital Universitario Marqu\u00e9s de Valdecilla, Hospital Central de Asturias und der Universit\u00e4t Stuttgart. www.oncomatrix.es<\/p>\n<p>\u00dcber die Universit\u00e4t Stuttgart<br \/>\nDie Universit\u00e4t Stuttgart pflegt ein interdisziplin\u00e4res Profil mit Schwerpunkten in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Gegr\u00fcndet 1829, hat sich die fr\u00fchere Technische Hochschule zu einer weltweit nachgefragten Ausbildungs- und Forschungsst\u00e4tte mit heute 24.600 Studierenden und 5.000 Mitarbeitern entwickelt. Ihre herausragende Stellung spiegelt sich unter anderem in dem Exzellenzcluster \u201eSimulation Technology\u201c (SimTech) und der Graduiertenschule \u201eAdvanced Manufacturing Engineering\u201c (GSaME) sowie in zahlreichen Sonderforschungsbereichen, Schwerpunktprojekten und Graduiertenkollegs. Die Forschungsaktivit\u00e4ten konzentrieren sich auf die Bereiche Modellierung und Simulationstechnologien, Neue Materialien, Komplexe Systeme und Kommunikation, Technologiekonzepte und Technologiebewertung, Nachhaltige Energieversorgung und Umwelt, Mobilit\u00e4t, Integrierte Produkt- und Produktionsgestaltung, die Gestaltung und Technologie nachhaltiger Lebensr\u00e4ume sowie im Bereich der Lebenswissenschaften auf die Biotechnologie und Systembiologie.<\/p>\n<p>\u00dcber das IZI<br \/>\nDas Institut f\u00fcr Zellbiologie und Immunologie (IZI, Direktor: Prof. K. Pfizenmaier) der Universit\u00e4t Stuttgart hat mit seinen vier Abteilungen f\u00fcr Zellbiologie, Molekulare Immunologie, Biomedical Engineering und Molekulare Tumorzellbiologie seinen Forschungsschwerpunkt im Bereich der Grundlagenforschung auf Gebieten der Signaltransduktion und der molekularen Mechanismen von Zell- und Gewebshom\u00f6ostase sowie deren pathogenetischer Ver\u00e4nderungen bei Krebs- und immunologischen Erkrankungen. Angewandte Forschung wird vor allem im Bereich der pharmazeutischen Biotechnologie durchgef\u00fchrt. Die Abteilung Biomedical Engineering von Prof. Kontermann besitzt gro\u00dfe Expertise im Antik\u00f6rper Engineering mit einem Fokus auf der Entwicklung Antik\u00f6rper-basierter zielgerichteter Therapeutika (\u201etargeted therapy). Gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe von Prof. Pfizenmaier werden neue proapoptotische und immunmodulierende Fusionsproteine auf Basis von Liganden der TNF Zytokinfamilie entwickelt. In Zusammenarbeit mit Unternehmen der pharmazeutischen Industrie steht bereits ein von Institut entwickeltes Therapeutikum vor der klinischen Pr\u00fcfung. Die erfolgreichen Forschungsarbeiten des Instituts auf diesen Gebieten sind durch zahlreiche Publikationen in internationalen Fachzeitschriften, durch Patente und Patentanmeldungen dokumentiert.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Merkmale dieser Pressemitteilung:<br \/>\n<\/strong>Journalisten, jedermann<br \/>\nBiologie, Medizin<br \/>\n\u00fcberregional<br \/>\nForschungsprojekte<br \/>\nDeutsch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>10.12.2012 12:33 Uni Stuttgart und Oncomatrix starten Forschungskooperation Andrea Mayer-Grenu Abteilung Hochschulkommunikation Universit\u00e4t Stuttgart Neuer Krebsmedikamente f\u00fcr die Behandlung metastasierender Tumore Das spanische Biopharmazeutik-Unternehmen Oncomatrix und die Universit\u00e4t Stuttgart haben einen Forschungskooperationsvertrag abgeschlossen, um neue Immuntherapeutika mit spezifischer, tumorgerichteter Aktivit\u00e4t zu entwickeln, die minimale Nebenwirkungen auf gesundes Gewebe aufweisen sollen. 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